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<title>Charlottenburger Tor</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Charlottenburger Tor</span></h1>
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<p>Das <b>Charlottenburger Tor</b> ist ein <a href="Neobarock" title="Neobarock">neobarocker</a> <a href="Torbau" title="Torbau">Torbau</a> an der <a href="Stra%C3%9Fe_des_17._Juni" title="Straße des 17. Juni">Straße des 17. Juni</a> im <a href="Berlin" title="Berlin">Berliner</a> Ortsteil <a href="Berlin-Charlottenburg" title="Berlin-Charlottenburg">Charlottenburg</a>. Erbaut 1907–1908 nach Entwürfen von <a href="Bernhard_Schaede" title="Bernhard Schaede">Bernhard Schaede</a>, wurde es bei der Verbreiterung der <i><a href="Welthauptstadt_Germania#Ost-West-Achse" title="Welthauptstadt Germania">Ost-West-Achse</a></i> 1937–1938 auseinandergerückt. Das aus monumentalen <a href="Kolonnade" title="Kolonnade">Kolonnaden</a>, <a href="Armleuchter" title="Armleuchter">Kandelabern</a> und <a href="Skulptur" title="Skulptur">Figurengruppen</a> bestehende <a href="Bauensemble" title="Bauensemble">Bauensemble</a> diente ursprünglich als Eingangstor zur einstmals eigenständigen <a href="Gro%C3%9Fstadt" title="Großstadt">Großstadt</a> Charlottenburg und bildet das Pendant zum <a href="Brandenburger_Tor" title="Brandenburger Tor">Brandenburger Tor</a>.
</p><p>Zuletzt wurden 2004–2007 die Kolonnaden mit den erhaltenen <a href="Statue" title="Statue">Standbildern</a> König <a href="Friedrich_I._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich I. (Preußen)">Friedrichs&nbsp;I.</a> und Königin <a href="Sophie_Charlotte_von_Hannover" title="Sophie Charlotte von Hannover">Sophie Charlottes</a> von <a href="Heinrich_Baucke" title="Heinrich Baucke">Heinrich Baucke</a> saniert und 2007–2010 die nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> abgetragenen Kandelaber wiederaufgebaut. Die bekrönenden Pferde- und Hirschgruppen von <a href="Georg_Wrba" title="Georg Wrba">Georg Wrba</a> wurden bisher nicht wiederhergestellt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Steuerhäuser"><span id="Steuerh.C3.A4user"></span>Steuerhäuser</h3></div>



<p>Bereits 1856 wurde diese Stelle am Westrand des <a href="Gro%C3%9Fer_Tiergarten" title="Großer Tiergarten">Großen Tiergartens</a> das erste Mal architektonisch gestaltet, als nach Entwürfen von <a href="Friedrich_August_St%C3%BCler" title="Friedrich August Stüler">Friedrich August Stüler</a> zwei im Abstand von 15&nbsp;Metern einander gegenüberstehende Steuerhäuser errichtet wurden.<sup id="cite_ref-ZdB1908_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1908-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das eine Steuerhaus diente als Zollhaus für Schlacht- und Mahlsteuer, das andere als Einnahmestelle für das <a href="Chaussee#Chausseehaus" title="Chaussee">Chausseegeld</a>.<sup id="cite_ref-ZdB1900_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1900-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Steuerhäuser waren zueinander <a href="Symmetrie_(Geometrie)" title="Symmetrie (Geometrie)">symmetrisch</a>. Ihre Fronten waren mit einer kleinen, offenen, jedoch an den Seiten geschlossenen Vorhalle gestaltet. Drei Rundbögen ruhten auf den Außenwänden und auf jeweils zwei <a href="Dorische_Ordnung" title="Dorische Ordnung">dorischen Säulen</a>. Diese Säulen aus <a href="Sandstein" title="Sandstein">Sandstein</a> wurden aus einem Stück gefertigt. An den zurückliegenden Wänden der Vorhalle waren jeweils drei runde Reliefs angebracht, auf denen kniende weibliche Gestalten dargestellt waren. Diese Reliefs unterschieden auch die Häuser. Am nördlichen symbolisierten sie Technik, Kriegswesen und Verkehr, am südlichen Wissenschaft, Bau- und Bildkunst.
</p><p>Nachdem die in den Steuerhäusern erhobenen Abgaben abgeschafft worden waren,<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> benötigte die Steuerverwaltung die Häuser nicht mehr und vermietete sie. Für den ansteigenden Verkehr zum Ende des 19.&nbsp;Jahrhunderts stellte der nur 15&nbsp;m breite Durchlass zwischen den Häusern jedoch immer mehr einen Engpass dar. Deshalb wurden zu dieser Zeit die Seitenwände der Vorhallen entfernt, sodass diese als <a href="Arkade" title="Arkade">Arkadengang</a> nutzbar wurden.
</p><p>Im Rahmen der Baufeldfreimachung für den Neubau des Charlottenburger Tores wurde das nördliche Steuerhaus 1905 und das südliche 1907 abgebrochen. Die sechs runden Reliefs sowie die vier dorischen Säulen wurden gesichert und der <a href="Technische_Universit%C3%A4t_Berlin" title="Technische Universität Berlin">Technischen Hochschule</a> übergeben. Die Säulen wurden als Anschauungsstücke für den architektonischen Unterricht im Hof der Hochschule aufgestellt, wo sich bereits eine Sammlung von Berliner Bauresten befand und auch heute noch befindet.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Standort der Säulen war seit der Aufstellung 1908 an den rückwärtigen Ausgängen des Hauptgebäudes.<sup id="cite_ref-ZdB1908_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1908-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anfangs standen sie beidseits der Türen und dienten als Auflage für Rankspaliere. Heute stehen sie jeweils nebeneinander, den Längsenden des Gebäudes zugewandt. Die Säulen stehen heute unter <a href="Denkmalschutz" title="Denkmalschutz">Denkmalschutz</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div style="clear:left;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Planung_des_Tores">Planung des Tores</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erster_Wettbewerb">Erster Wettbewerb</h3></div>



<p>Im Februar 1900 initiierte der Magistrat der Stadt Charlottenburg einen „Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für die künstlerische Ausgestaltung der Charlottenburger Brücke“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ziel war es, im Zusammenhang mit dem ohnehin notwendigen Ersatz der hölzernen Klappbrücke eine repräsentative Eingangssituation an der Chaussee von Berlin zu schaffen, die der gestiegenen Bedeutung Charlottenburgs gerecht würde, das damals ein höheres Steueraufkommen als Berlin hatte. Die Steuerhäuser wurden bewusst zur Disposition gestellt. Es gingen 52 Entwürfe ein. Die große Anzahl an Entwürfen stand jedoch im Gegensatz zur Qualität. Die <i>Berliner Architekturwelt</i> verdeutlichte an diesem Fall das Problem der offenen <a href="Architekturwettbewerb" title="Architekturwettbewerb">Architekturwettbewerbe</a>: „Es wiederholt sich hier der bei den meisten Wettbewerben der letzten Jahre zu Tage getretene Vorgang, dass sich an die Aufgabe viele unreife, manchmal noch auf der untersten Stufe künstlerischer Ausbildung stehende Kräfte heranwagen, die das Gebiet des öffentlichen Wettbewerbs als einen willkommenen Tummelplatz ansehen.“<sup id="cite_ref-BAW1900_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-BAW1900-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So legte zwar das Preisgericht drei Preise fest und empfahl noch drei weitere Entwürfe zum Ankauf, erklärte aber, dass „weder die drei preisgekrönten, noch die drei zum Ankauf empfohlenen Entwürfe […] in ihrer vorliegenden Form zur Ausführung geeignet [sind].“<sup id="cite_ref-BAW1900_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-BAW1900-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Entwürfe unterteilten sich in zwei Hauptgruppen, von denen die erste die Straße mit einem Tor überbauen und die zweite die Straßenränder betonen wollte. Während die Stadt Charlottenburg eine Straßenrandbetonung favorisierte, zeichnete die Jury einen Torentwurf mit dem ersten Preis aus. Dieser wurde dem Architekten <a href="Friedrich_P%C3%BCtzer" title="Friedrich Pützer">Friedrich Pützer</a> aus <a href="Darmstadt" title="Darmstadt">Darmstadt</a> zugesprochen. Pützer entwarf ein stadttorartiges Gebäude mit einem 17&nbsp;m breiten und 11&nbsp;m hohen Korbbogen für die Fahrbahn und zwei kleineren Bögen für die Fußwege. An der nördlichen Seite des Tores wuchs ein Turm empor, an den sich nach Westen hin eine Säulenhalle mit Freitreppe anschloss.<sup id="cite_ref-ZdB1900_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1900-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der zweite Preis ging an einen Entwurf, der den Straßenrand betonte, entworfen von Josef Welz, und der dritte an eine Torüberbauung, entworfen von Karl Winter. Auch innerhalb des Preisgerichts war man über die grundsätzliche Gestaltung unterschiedlicher Meinung. Für das weitere Vorgehen empfahl das Preisgericht, „den drei Siegern in einem engeren Wettbewerb die Aufgabe zu stellen, den Entwurf nach zwei Richtungen hin aufs neue zu bearbeiten, und zwar einmal mit einer Ueberbauung der Hauptstrasse durch ein Thor, zum anderen durch eine architektonische Betonung der Strassenränder mit entsprechender künstlerischer Vorbereitung und Anpassung an die landschaftliche Umgebung.“<sup id="cite_ref-BAW1900_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-BAW1900-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zweiter_Wettbewerb">Zweiter Wettbewerb</h3></div>
<p>Die Stadt Charlottenburg entschloss sich endgültig gegen eine Torüberbauung. Unter dieser Vorgabe wurde der vom Preisgericht vorgeschlagene engere Wettbewerb durchgeführt. Aber auch der Anfang 1901 abgeschlossene engere Wettbewerb brachte kein Resultat, mit dem sich die Stadtverordneten und Magistratsmitglieder in Charlottenburg zufriedengaben. Auch eine nochmalige Überarbeitung seines Entwurfes durch Friedrich Pützer änderte an dieser Situation nichts.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bemerkenswert ist allerdings ein weiterer Entwurf, der außerhalb des Wettbewerbs vom Berliner Architekten Bruno Jautschus vorgestellt wurde, in dem dieser bereits Elemente des später umgesetzten Baus vorwegnahm.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bau_des_Tores">Bau des Tores</h2></div>

<p>Unbefriedigt von den Wettbewerbsergebnissen beauftragte Charlottenburg letztlich seine eigenen Bauämter für Hoch- und Tiefbau unter Berücksichtigung der erworbenen Entwürfe, einen endgültigen Bauentwurf aufzustellen. Diese sollten dann mit der architektonischen Ausgestaltung der Anlage einen namhaften Bildhauer beauftragen. Die <i>Berliner Architekturwelt</i> kommentierte das Scheitern des Wettbewerbs <a href="Lakonisch" title="Lakonisch">lakonisch</a>: „Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, hätte es wahrlich nicht des Aufwandes eines großen Wettbewerbs bedurft!“<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit dem Neubau der Charlottenburger Brücke wurde 1904 begonnen. An ihrer Stelle befand sich früher eine hölzerne Klappbrücke über den <a href="Landwehrkanal" title="Landwehrkanal">Landwehrkanal</a>, die im Besitz des <a href="K%C3%B6nigreich_Preu%C3%9Fen" title="Königreich Preußen">preußischen Staates</a> war. Seit 1897 plante die Königliche Wasserbauverwaltung diesen Engpass sowohl für den Schiffs- als auch für den Straßenverkehr durch einen Neubau zu beseitigen. Verhandlungen mit der Stadt Charlottenburg führten im Jahr 1900 zur Übernahme der Brücke in den Besitz Charlottenburgs, da Charlottenburg im Zusammenhang mit einem Brückenneubau plante, diesen Bereich neu zu gestalten.<sup id="cite_ref-ZdB1909_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1909-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die 55&nbsp;Meter breite Brücke überspannte den Landwehrkanal auf einer Breite von 26&nbsp;Metern mit einem Gewölbe und wurde einschließlich der Flügelmauern und Uferabschlüsse im März 1907 fertiggestellt. Weitere zwei Jahre benötigten die Aufbauten für das Charlottenburger Tor. Insgesamt kostete die gesamte Neuanlage 1,572&nbsp;Millionen <a href="Mark_(1871)" title="Mark (1871)">Mark</a> (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund 11,74&nbsp;Millionen Euro). Die Bauleitung der Gesamtanlage lag in den Händen von <a href="Hermann_Zangemeister" title="Hermann Zangemeister">Hermann Zangemeister</a>.<sup id="cite_ref-ZdB1909_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1909-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Deutsches_Technikmuseum" title="Deutsches Technikmuseum">Deutschen Technikmuseum</a> in <a href="Berlin-Kreuzberg" title="Berlin-Kreuzberg">Berlin-Kreuzberg</a> befindet sich ein maßstabsgetreues Modell des Tores.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Architektur">Architektur</h3></div>


<p>Die architektonische Gestaltung der Brücke wurde nach dem Scheitern des Wettbewerbs dem nicht am Wettbewerb beteiligten Architekten <a href="Bernhard_Schaede" title="Bernhard Schaede">Bernhard Schaede</a> übertragen. Auch dieser fertigte nacheinander noch drei stark unterschiedliche Entwürfe an, bis ein die Charlottenburger Stadtverwaltung zufriedenstellender Entwurf gefunden war, der auch die Zustimmung von Kaiser <a href="Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)" title="Wilhelm II. (Deutsches Reich)">Wilhelm&nbsp;II.</a> fand. <a href="Grundsteinlegung" title="Grundsteinlegung">Grundsteinlegung</a> für das Tor war am 6.&nbsp;Mai 1907.
</p><p>Schaedes Torentwurf bestand aus drei Elementen, die aus <a href="Ettringen_(Eifel)" title="Ettringen (Eifel)">Ettringer</a> <a href="Tuff" title="Tuff">Tuffstein</a> gefertigt wurden. Hauptteil waren zwei leicht gekrümmte Säulenhallen, die sich auf beiden Seiten des Fahrdamms in einem Abstand von 15&nbsp;m gegenüberstanden. Sie endeten neben dem Fahrdamm mit jeweils einem kräftigen <a href="Pylon_(Architektur)" title="Pylon (Architektur)">pylonartigen</a> Mauerkörper. Den Abschluss zur fahrbahnabgewandten Seite bildeten kurze Mauern. Beide Enden der Säulenhallen besaßen schmückende Aufbauten. Die Formensprache lehnte sich am strengen <a href="Barock" title="Barock">Barock</a> an und wird heute dem <a href="Neobarock" title="Neobarock">Neobarock</a> zugeordnet. Während der Fahrdamm zwischen den beiden Säulenhallen lag, führten die auf jeder Straßenseite getrennt angelegten Fuß- und Reitwege durch die Säulenhallen hindurch. Die Straßenbahngleise, hier ein Teilstück der ersten <a href="Stra%C3%9Fenbahn_Berlin#Geschichte" title="Straßenbahn Berlin">Pferde-Straßenbahn</a> Deutschlands, lagen mit beiden Gleisen am nördlichen Rand des Fahrdamms.
</p><p>Den Säulenhallen aus Richtung Charlottenburg vorgelagert wurde auf jeder Straßenseite ein 20&nbsp;m hoher, reich geschmückter <a href="Kandelaber" class="mw-redirect" title="Kandelaber">Kandelaber</a> für die Aufnahme der Bogenlampen aufgestellt. Abgeschlossen wurde die künstlerische Anlage durch die Gestaltung der Brückenbrüstungen. Diese wurden an den Charlottenburg zugewandten Enden auf Höhe der Kandelaber stark hochgezogen und schlossen in einem kleinen Pylon.<sup id="cite_ref-ZdB1909_10-2" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1909-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An der nordwestlichen Ecke der Brücke wurde eine unterirdische Bedürfnisanstalt angelegt, wobei die Zugangstreppen und Räume ebenfalls von Bernhard Schaede entworfen wurden.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Figuren">Figuren</h3></div>


<p>Bereits in seinem ersten Entwurf sah Schaede die Darstellung von <a href="Friedrich_I._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich I. (Preußen)">Friedrich&nbsp;I.</a> und seiner Gemahlin <a href="Sophie_Charlotte_von_Hannover" title="Sophie Charlotte von Hannover">Sophie Charlotte</a> am Tor vor, zunächst jedoch nur als Reliefportraits. In seinem dritten Entwurf hat er sich dann erstmals zu ganzfigürlichen Standbildern in menschlicher Größe durchgerungen. Wilhelm&nbsp;II. erschienen jedoch auch diese Darstellungen nicht ausreichend majestätisch, woraufhin der Bildhauer <a href="Heinrich_Baucke" title="Heinrich Baucke">Heinrich Baucke</a> einen entsprechenden Auftrag erhielt. Er schuf die beiden etwa fünf Meter hohen herrisch-pompösen Bronzestatuen, die an der Außenseite des Tores aufgestellt, die in Charlottenburg ankommenden Reisenden beeindrucken sollten.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Gegensatz zur Torgestaltung fanden die Statuen nicht den Beifall der Fachwelt. Das <i><a href="Zentralblatt_der_Bauverwaltung" title="Zentralblatt der Bauverwaltung">Zentralblatt der Bauverwaltung</a></i> schrieb: „Beide erscheinen unter den hoch über ihnen schwebenden Baldachinen sehr gedrungen, der Umriss der dunklen Bronzemassen von weitem fast unförmlich durch die bauschig und breit herabfallenden Mäntel. […] Leider liegen fast alle zur Betrachtung der Denkmäler günstigen Standpunkte auf Fahrdämmen.“<sup id="cite_ref-ZdB1909_10-3" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1909-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf den der Straße zugewandten Steinpfeilern befanden sich ursprünglich zwei vom Bildhauer <a href="Georg_Wrba" title="Georg Wrba">Georg Wrba</a> geschaffene Bronzeplastiken, deren Verlust seit 1945 dem Gesamtbild des Bauwerks schadet.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die nördliche Figur stellte eine auf einem Hirsch reitende Frau dar, über deren Kopf ein Schleier wehte; die südliche Figur einen auf einem Pferd reitenden Mann, der Schild und Schwert in der Hand hielt. Das <i>Zentralblatt der Bauverwaltung</i> kommentierte die beiden Bronzeplastiken mit den Worten „Es ist nicht leicht, diese verschlungenen Leiber zu entwirren, und ihre Bedeutung zu finden noch schwerer“.<sup id="cite_ref-ZdB1909_10-4" class="reference"><a href="#cite_note-ZdB1909-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_bis_1990">Geschichte bis 1990</h2></div>



<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Versetzung">Versetzung</h3></div>
<p>Im Sommer 1937 erhielt das Tiefbauamt der Stadt Berlin vom Generalbauinspektor <a href="Albert_Speer" title="Albert Speer">Albert Speer</a> den Auftrag, die <a href="Ost-West-Achse_(Berlin)" class="mw-redirect" title="Ost-West-Achse (Berlin)">Ost-West-Achse</a> im Rahmen des <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">nationalsozialistischen</a> Ausbauprogramms der Hauptstadt bis zum April 1939 auf eine Fluchtlinienbreite von 50&nbsp;m zu bringen. Die größte Schwierigkeit hierbei bot der Umbau der Charlottenburger Brücke. Speer forderte nämlich auch, dass der <span class="bruch template-frac" style="line-height:0">1<span class="visualhide"> </span><sup style="font-size: 70%; vertical-align: 0.4em;">1</sup>⁄<sub style="font-size: 70%; vertical-align: 0em;">2</sub></span>&nbsp;m hohe Buckel, der 1904 aufgeschüttet worden war, um unter der Charlottenburger Brücke eine größere Durchfahrtshöhe für Schiffe zu erreichen, zu beseitigen sei. Das Tor, das bisher ein Brechpunkt in der Sichtachse war, sollte genau dies nicht mehr sein. Ebenfalls der Sichtachse geopfert wurde die Straßenbahn in der Ost-West-Achse, da vor allem die <a href="Oberleitung" title="Oberleitung">Oberleitung</a> als störend empfunden wurde.
</p><p>Um gleichzeitig den Anforderungen Speers auch der Forderung der Reichswasserstraßenverwaltung nach einer Verbesserung der Durchfahrtsverhältnisse unter der Charlottenburger Brücke nachzukommen, wurde die alte Charlottenburger Bogenbrücke abgetragen und durch einen Neubau ersetzt. Dieser wies nur eine Bauhöhe von 95&nbsp;cm auf, was das absolute Mindestmaß der damaligen Bautechnik darstellte. So konnte für die Schifffahrt eine Durchfahrtshöhe von 3,30&nbsp;m auf einer Breite von 25&nbsp;m erreicht werden. Um die geforderten Fahrbahnbreiten aufnehmen zu können, wurde die neue Brücke nach Süden hin um zehn Meter breiter als das Vorgängerbauwerk ausgeführt. Sie befindet sich am Kanalkilometer 1,20 und hat eine lichte Höhe von 3,56&nbsp;m, was für die Ausflugsschiffe von Bedeutung ist.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Neubau der Brücke einschließlich des Abtragens der Rampen ließ sich nur bewerkstelligen, indem das gesamte Charlottenburger Tor abgebaut wurde. Die Wiederaufstellung erfolgte dann auch gleich in einem auf 33&nbsp;m vergrößerten Abstand der Säulenhallen, der die Durchführung der beiden 14,50&nbsp;m breiten Fahrbahnen und des vier Meter breiten Mittelstreifens ermöglichte. Um eine architektonische Einheit der neuen Brücke mit dem Tor zu erreichen, wurden die Brüstungen in Tuffstein ausgeführt und das Brückenbauwerk mit Sandstein verkleidet. Bernhard Schaede, der Architekt des Tores, war bei dieser Arbeit als leitender Mitarbeiter beteiligt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für die Straßenbeleuchtung wurden entlang der gesamten Ost-West-Achse von Speer entworfene Straßenleuchten aufgestellt. Weiterer Strombedarf bestand durch die Beleuchtung der beim Ausbau mit berücksichtigten festlichen Ausschmückung des Straßenzugs. Zur Stromversorgung dieser Anlagen wurden neun unterirdische Netz- und Schaltstationen angelegt.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine davon wurde in direkter Nachbarschaft der nördlichen Säulenhalle des Charlottenburger Tores errichtet. Der Zugang zur Wartungstreppe in das Tor diente gleichzeitig als Zugang zu dieser Netz- und Schaltstation.
</p><p>Im Rahmen der festlichen Schmückung der Straße wurde von den Nationalsozialisten das Tor als Fahnenhalter „missbraucht“. Überdimensionierte <a href="Hakenkreuzfahne" class="mw-redirect" title="Hakenkreuzfahne">Hakenkreuzfahnen</a> wurden bei entsprechenden Anlässen zwischen den Säulen und quer zur Fahrbahn an den Stirnseiten der Säulenhallen aufgehängt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kriegszerstörung_und_Wiederaufbau"><span id="Kriegszerst.C3.B6rung_und_Wiederaufbau"></span>Kriegszerstörung und Wiederaufbau</h3></div>
<p>Während der <a href="Schlacht_um_Berlin" title="Schlacht um Berlin">Schlacht um Berlin</a> im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> drang die <a href="1_Warszawska_Dywizja_Piechoty" title="1 Warszawska Dywizja Piechoty">1.&nbsp;polnische Infanterie-Division „Tadeusz Kościuszko“</a> Ende April 1945, von Charlottenburg kommend, auf den Tiergarten vor und lieferte sich am Landwehrkanal Gefechte mit deutschen Truppen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf der Charlottenburger Brücke sollten zahlreiche Panzersperren ein Vordringen der <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Roten Armee</a> behindern. Bei den <a href="Schlacht_um_Berlin" title="Schlacht um Berlin">Kämpfen</a> um die Brücke wurde die Westseite des Charlottenburger Tores besonders schwer beschädigt. Nach dem Krieg erfolgte nur eine notdürftige Instandsetzung. Die Plastiken von <a href="Georg_Wrba" title="Georg Wrba">Georg Wrba</a> wurden zwischen Februar und Mai 1945 demontiert und gelten seitdem als verschollen.
</p><p>In den Jahren 1968 und 1970 wurden die noch vorhandenen kriegsbedingten Schäden behoben. Bei der Einsetzung von nachgefertigten Steinelementen wurde erstmals ein Verfahren angewandt, bei dem die Teile nicht in klassischer Weise verdübelt, sondern mit einem Klebstoff auf Kunststoffbasis angeklebt wurden. Dieser Klebstoff verlor jedoch im Laufe der Zeit seine Wirkung und 30&nbsp;Jahre später fielen hierdurch erste angesetzte Teile herab.<sup id="cite_ref-grell_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-grell-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die beiden schwer beschädigten steinernen Kandelaberpfeiler wurden nicht wieder aufgebaut. Die Reste wurden abgebrochen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wettbewerb">Wettbewerb</h3></div>
<p>Das Bezirksamt Charlottenburg plante 1986 in Zusammenarbeit mit dem <a href="Landeskonservator" title="Landeskonservator">Landeskonservator</a> auf dem Charlottenburger Tor an Stelle der verschollenen Wrba-Figurengruppen moderne Plastiken aufzustellen. Ziel war es durch eine Überhöhung der Türme die durch die Auseinanderrückung verloren gegangene Torwirkung wieder zu verstärken. Der Senator für Bau- und Wohnungswesen lobte zur Findung geeigneter Entwürfe einen engeren Wettbewerb aus. Vier Künstler wurden zur Abgabe von Entwürfen aufgefordert.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Denis Oppenheim bekam im August 1986 den ersten Preis zugesprochen. In der Jury herrschten allerdings durchaus unterschiedliche Meinungen über die Einpassung der sehr modernen Plastiken in die historische Architektur und den umgebenden Stadtraum. Auch der Landeskonservator meldete solche Bedenken an.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu einer Umsetzung ist es dann letztlich nicht gekommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Restaurierung">Restaurierung</h3></div>
<p>Im Vorfeld zur <a href="750_Jahre_Berlin" title="750 Jahre Berlin">750-Jahr-Feier Berlins</a> im Jahr 1987 wurde die Oberfläche des Charlottenburger Tores <a href="Hydrophobie" title="Hydrophobie">hydrophobisch</a> versiegelt. Das Ziel war, die Poren des Tuffsteins an der Oberfläche zu versiegeln und somit ein weiteres Eindringen des Wassers in das Gestein zu verhindern. Die Festigung der Gesteinsoberfläche führte aber nicht zum erhofften Schutz des Gebäudes. Vielmehr lösten sich die gehärteten Schichten auf dem durchfeuchteten Untergrund und fielen ab.<sup id="cite_ref-grell_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-grell-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_seit_1990">Geschichte seit 1990</h2></div>


<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Restaurierung_des_Tores">Restaurierung des Tores</h3></div>
<p>Durch ein Gutachten der <a href="Deutsche_Stiftung_Denkmalschutz" title="Deutsche Stiftung Denkmalschutz">Stiftung Denkmalschutz Berlin</a> wurde dem <a href="Bezirk_Charlottenburg-Wilmersdorf" title="Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf">Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf</a> 2003 der schlechte bauliche Zustand des Charlottenburger Tores verdeutlicht.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem Gutachten wurde auch festgestellt, dass einzelne Elemente des Tores nicht mehr sicher verankert waren und herabzustürzen drohten. Daraufhin wurden Fuß- und Radwege unter dem Tor kurzfristig gesperrt. Erst nach der Beseitigung loser Steine durch Mitarbeiter des Bauamtes wurden sie wieder freigegeben.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf sah sich aus finanziellen Gründen nicht selbst in der Lage, das Tor zu restaurieren. Im Mai 2004 wurde deshalb ein Vertrag mit der Stiftung Denkmalschutz Berlin unterzeichnet, die die Sanierung bis 2007 durchführte. Die Finanzierung der Restaurierung erfolgte durch die Einhausung des Baugerüstes, das sich im Gegensatz zum eigentlichen Tor auch quer über die Straße erstreckte, mit zwei 3500&nbsp;m² großen Werbeplanen.
</p><p>Nach dem Aufbau der Baugerüste erfolgte eine dezidierte Schadenserhebung. Jeder einzelne Stein wurde begutachtet und das Tor mit 20&nbsp;Millionen Messpunkten millimetergenau dokumentiert.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Rahmen der Sanierung wurde der alte Fugenmörtel entfernt und durch einen neuen, farblich passenden ersetzt, der extra von der <a href="Bundesanstalt_f%C3%BCr_Materialforschung_und_-pr%C3%BCfung" title="Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung">Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung</a> entwickelt wurde. Notwendige Ausbesserungen an den Steinen wurden vorgenommen und 71 schadhafte Tuffsteinsegmente durch Kopien ersetzt. Schließlich wurde der gesamte Bau durch <a href="Sandstrahlgebl%C3%A4se" title="Sandstrahlgebläse">Abstrahlen</a> mit <a href="Aluminium" title="Aluminium">Aluminiumgranulat</a> gereinigt.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um zukünftig die Probleme durch in das Gestein eindringendes Regenwasser zu reduzieren, wurden Entwässerungen eingebaut und fehlende kupferne Abdeckbleche auf den waagerechten Gesimsen ersetzt.
</p><p>Nach 32-monatiger Sanierungsdauer fand am 22. Februar 2007 die Bauabnahme durch den Eigentümer, den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, statt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 6. Mai 2007, dem 100-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung, sollte offiziell der Abschluss der Arbeiten gefeiert werden. Die Kosten beliefen sich auf 1,8&nbsp;Millionen Euro.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rekonstruktion_der_Kandelaber">Rekonstruktion der Kandelaber</h3></div>
<p>Als Nächstes wurden die im Krieg zerstörten und 1970 endgültig abgebrochenen 22&nbsp;Meter hohen Bogenlichtkandelaber 2007–2010 wieder neu errichtet. Der Vertrag zwischen Charlottenburg-Wilmersdorf und der Stiftung Denkmalschutz Berlin, die wieder die Arbeiten ausführte, wurde am 11. Januar 2007 unterzeichnet.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Finanzierung erfolgt wiederum durch Vermietung der Baugerüste als Werbeflächen. Die Rekonstruktion wurde am 30.&nbsp;April 2010 abgeschlossen. Die Bronzegussringe, die ein Drachenrelief darstellen, haben einen Durchmesser von 4,5&nbsp;m und ein Gewicht von jeweils einer <a href="Tonne_(Einheit)" title="Tonne (Einheit)">Tonne</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weiterhin wurde auf Initiative des <i>Freundeskreises Charlottenburger Tor</i> die sogenannte „Bastion“, das Rondell auf der Südseite des Tores, umgestaltet. Es wurden Sitzgelegenheiten errichtet und die steinerne Brüstung wurde durch ein offenes Brückengeländer ersetzt, das den Blick auf den Landwehrkanal freigibt.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Brückenoberfläche wurde nach Vorbild des <a href="Pariser_Platz" title="Pariser Platz">Pariser Platzes</a> neu gepflastert. Weitere Gestaltungsideen des Freundeskreises betrafen die Grünflächen in unmittelbarer Tornähe, die Beleuchtung und das Brückengeländer.
</p><p>Der Bereich des Charlottenburger Tores ist eine mittlerweile mehrfach überformte Fläche. Die Zeitschicht der Steuerhäuser ist an keiner Stelle mehr sichtbar. Erhalten sind allerdings Elemente von 1909 mit der originalen Bausubstanz des Tores, aber auch zahlreiche Elemente von 1939, wie die Brückenbrüstungen und die <a href="Albert_Speer" title="Albert Speer">Speer’schen</a> Straßenleuchten.
</p><p>Mit einer originalgetreuen Wiederherstellung des Tores ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen, da hierzu auch das Zusammenrücken auf den historischen Abstand von 14,50&nbsp;m notwendig wäre, um die von Schaede beabsichtigte Torwirkung wiederherzustellen. So wurden auch die Nachbauten der Bogenlichtkandelaber an den Orten der Umsetzung des Tores (1939) errichtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tormuseum">Tormuseum</h2></div>
<p>In dem bei den Restaurierungsarbeiten „wiederentdeckten“ Raum der Netz- und Schaltstelle, der ehemals der Stromversorgung für die Straßenbeleuchtung diente, richtete der <i>Freundeskreis Charlottenburger Tor</i>, der bei der Stiftung Denkmalschutz Berlin angesiedelt ist, ein <i>Tormuseum</i> ein. In den beiden Räumen werden historische Ansichten und Pläne des Tores und der Brücke ausgestellt. Die Plattform auf dem Nordflügel des Tores kann samstags zwischen 13 und 15&nbsp;Uhr bestiegen werden. Die Stiftung Denkmalschutz Berlin hat dafür vom Bezirksamt ein kostenloses Nutzungsrecht bis Ende 2021 zugesichert bekommen.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Helmut_Engel_(Historiker)" class="mw-redirect" title="Helmut Engel (Historiker)">Helmut Engel</a> (Red.): <i>Das Charlottenburger Tor. Übersehenes Baudenkmal am Straßenrand?</i> Stiftung Denkmalschutz, Berlin 2004 (<i>Stiftung Denkmalschutz Berlin</i>, Heft&nbsp;6, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=2146850-3&amp;key=zdb">2146850-3</a></span>).</li>
<li><a href="Iselin_Gundermann" title="Iselin Gundermann">Iselin Gundermann</a>, Helmut Engel (Red.): <i>Das Charlottenburger Tor – 30. April 1945. Ort der Deutschen Geschichte.</i> Stiftung Denkmalschutz, Berlin 2005 (<i>Stiftung Denkmalschutz Berlin</i>, Heft&nbsp;6).</li>
<li><a href="Helmut_Engel_(Kunsthistoriker)" title="Helmut Engel (Kunsthistoriker)">Helmut Engel</a>: <i>Das Charlottenburger Tor. Tor zu einer der „schönsten Straßen der Welt“.</i> Stiftung Denkmalschutz Berlin, Berlin 2005, ISBN 3-00-016993-8 (<i>Meisterwerke der Berliner Baukunst</i>, Band&nbsp;5).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Charlottenburger_Tor?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Charlottenburger Tor</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://denkmaldatenbank.berlin.de/daobj.php?obj_dok_nr=09096448">Eintrag 09096448 in der Berliner Landesdenkmalliste</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de/projekte/charlottenburger-tor">Stiftung Denkmalschutz Berlin</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/charlottenburgertor.html"><i>Charlottenburger Tor</i>.</a> In: <i>Bezirkslexikon</i> des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf</li>
<li>Hainer Weißpflug: <cite style="font-style:italic">Charlottenburger Brücke</cite>. In: <a href="Hans-J%C3%BCrgen_Mende_(Historiker)" title="Hans-Jürgen Mende (Historiker)">Hans-Jürgen Mende</a>, Kurt Wernicke (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf</cite>. <a href="Luisenst%C3%A4dtischer_Bildungsverein" title="Luisenstädtischer Bildungsverein">Luisenstädtischer Bildungsverein</a>. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2005, ISBN 3-7759-0479-4 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://luise-berlin.de/lexikon/chawi/c/charlottenburger_bruecke.htm">luise-berlin.de</a> – Stand 7. Oktober 2009).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Charlottenburger+Tor&amp;rft.atitle=Charlottenburger+Br%C3%BCcke&amp;rft.au=Hainer+Wei%C3%9Fpflug&amp;rft.btitle=Berliner+Bezirkslexikon%2C+Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;rft.date=2005&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3775904794&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Haude+und+Spener+%2F+Edition+Luisenstadt" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-ZdB1908-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-ZdB1908_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ZdB1908_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Julius_Kohte" title="Julius Kohte">Julius Kohte</a>: <cite style="font-style:italic">Die Steuerhäuser der Charlottenburger Brücke</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Zentralblatt_der_Bauverwaltung" title="Zentralblatt der Bauverwaltung">Zentralblatt der Bauverwaltung</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>94</span>, 1908, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>625</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.zlb.de/viewer/image/14688302_1908/645/">zlb.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Charlottenburger+Tor&amp;rft.atitle=Die+Steuerh%C3%A4user+der+Charlottenburger+Br%C3%BCcke&amp;rft.au=Julius+Kohte&amp;rft.date=1908&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=94&amp;rft.jtitle=Zentralblatt+der+Bauverwaltung&amp;rft.pages=625" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://berlin-magazin.info/akkzisehindernis"><i>Die Akzisemauer stirbt vor der Akzise.</i></a> In: <i>berlin-magazin.info.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 31.&nbsp;Dezember 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ACharlottenburger+Tor&amp;rft.title=Die+Akzisemauer+stirbt+vor+der+Akzise&amp;rft.description=Die+Akzisemauer+stirbt+vor+der+Akzise&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fberlin-magazin.info%2Fakkzisehindernis">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/denkmal-fuer-franz-reuleaux-7524/"><i>Dorische Sandsteinsäulen.</i></a> In: <i>bildhauerei-in-berlin.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 31.&nbsp;Dezember 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ACharlottenburger+Tor&amp;rft.title=Dorische+Sandsteins%C3%A4ulen&amp;rft.description=Dorische+Sandsteins%C3%A4ulen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fbildhauerei-in-berlin.de%2Fbildwerk%2Fdenkmal-fuer-franz-reuleaux-7524%2F">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Der Wettbewerb um den Neubau der Charlottenburger Brücke</i>. In: <i>Berliner Architekturwelt</i>, 3.&nbsp;Jg., Heft 12, März 1901, S.&nbsp;455</span>
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<li id="cite_note-ZdB1909-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-ZdB1909_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ZdB1909_10-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ZdB1909_10-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ZdB1909_10-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ZdB1909_10-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">Brüstlein: <cite style="font-style:italic">Der Neubau der Charlottenburger Brücke</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Zentralblatt_der_Bauverwaltung" title="Zentralblatt der Bauverwaltung">Zentralblatt der Bauverwaltung</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>43</span>, 1909, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>290–293</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.zlb.de/viewer/image/14688302_1909/309/">zlb.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Charlottenburger+Tor&amp;rft.atitle=Der+Neubau+der+Charlottenburger+Br%C3%BCcke&amp;rft.au=Br%C3%BCstlein&amp;rft.date=1909&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=43&amp;rft.jtitle=Zentralblatt+der+Bauverwaltung&amp;rft.pages=290-293" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Hermann Zangemeister: <cite style="font-style:italic">Die unterirdischen Bedürfnisanstalten in Charlottenburg</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Zentralblatt_der_Bauverwaltung" title="Zentralblatt der Bauverwaltung">Zentralblatt der Bauverwaltung</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span>, 1911, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>12–15</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.zlb.de/viewer/image/14688302_1911/30/">zlb.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Charlottenburger+Tor&amp;rft.atitle=Die+unterirdischen+Bed%C3%BCrfnisanstalten+in+Charlottenburg&amp;rft.au=Hermann+Zangemeister&amp;rft.date=1911&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=3&amp;rft.jtitle=Zentralblatt+der+Bauverwaltung&amp;rft.pages=12-15" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Sophie Charlotte und ihr Schloß</i>. Katalog der Ausstellung „Sophie Charlotte und Ihr Schloß. Ein Musenhof des Barock in Brandenburg-Preußen“ der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloss Charlottenburg, Berlin vom 6. November 1999 bis zum 30. Januar 2000. Prestel Verlag, München 1999. ISBN 3-7913-2225-7.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130723171333/http://www.bildhauerei-in-berlin.de/_html/aktuelles.html"><i>Die Restaurierung des Charlottenburger Tors.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. Juli 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Information des Wasserstraßenamtes Berlin zu den Brücken des LWK</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">H. Langer: <cite style="font-style:italic">Der Ausbau der Berliner Ost-West-Achse vom Brandenburger Tor bis zum Mussolini-Platz</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Zentralblatt_der_Bauverwaltung" title="Zentralblatt der Bauverwaltung">Zentralblatt der Bauverwaltung</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>47</span>, 1939, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1133–1147</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Charlottenburger+Tor&amp;rft.atitle=Der+Ausbau+der+Berliner+Ost-West-Achse+vom+Brandenburger+Tor+bis+zum+Mussolini-Platz&amp;rft.au=H.+Langer&amp;rft.date=1939&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=47&amp;rft.jtitle=Zentralblatt+der+Bauverwaltung&amp;rft.pages=1133-1147" style="display:none">&nbsp;</span> </span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">H. Langer: <i>Die Berliner Ost-West-Achse als Verkehrsstraße</i>. In: <i>Verkehrstechnik</i>, 20.&nbsp;Jg., Heft 17, 5. September 1939, S.&nbsp;409–415</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Claudia Fuchs: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berliner-zeitung.de/archiv/charlottenburger-tor-wird-erforscht,10810590,10323116.html"><i>Charlottenburger Tor wird erforscht</i>.</a> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a></i>, 27. September 2005</span>
</li>
<li id="cite_note-grell-18"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-grell_18-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-grell_18-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Stefan Grell: <i>Schadensbilder</i>. <i>Denkmalspiegel</i> (Vierteljahresblatt für Denkmalschutz und Denkmalpflege), 3.&nbsp;Jg., Nr. 1, Januar 2005, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070927020148/http://www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de/downloads/Denkmalspiegel05-1.pdf">stiftung-denkmalschutz-berlin.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.stiftung-denkmalschutz-berlin.de%2Fdownloads%2FDenkmalspiegel05-1.pdf">Originals</a></span> vom 27. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de/downloads/Denkmalspiegel05-1.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de/downloads/Denkmalspiegel05-1.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de</span> (PDF; 300&nbsp;kB)</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Charlottenburger Tor/Engerer Wettbewerb Kunst im Stadtraum: Ausschreibung</i>. Hrsg.: Senator für Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1986</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Charlottenburger Tor/Engerer Wettbewerb Kunst im Stadtraum: Protokoll des Preisgerichts und Bericht der Vorprüfung</i>. Hrsg.: Senator für Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1986</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Antwort von <a href="Hans_Stimmann" title="Hans Stimmann">Dr.&nbsp;Stimmann</a> für die <a href="Senatsverwaltung_f%C3%BCr_Stadtentwicklung" class="mw-redirect" title="Senatsverwaltung für Stadtentwicklung">Senatsverwaltung für Stadtentwicklung</a> vom 16. April 2003 auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christa Müller (SPD) <i>Restaurierung Charlottenburger Tor</i> vom 13. März 2003, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/15/KlAnfr/ka15-10465.pdf">parlament-berlin.de</a> (PDF; 97&nbsp;kB)</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Carolin Brühl: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070930165324/https://www.morgenpost.de/content/2003/03/01/bezirke/587963.html"><i>Charlottenburger Tor verfällt: Gefahr durch lockere Steine / Sanierung nötig – Stadtrat lässt Gehweg sperren</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="Berliner_Morgenpost" title="Berliner Morgenpost">Berliner Morgenpost</a></i>, 1. März 2003</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Claudia Fuchs: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berliner-zeitung.de/archiv/noch-ist-von-der-sanierung-am-charlottenburger-tor-nicht-viel-zu-sehen---gearbeitet-wird-trotzdem---das-bauwerk-wird-stein-fuer-stein-untersucht-ein-modell-aus-20-millionen-daten,10810590,10223046.html"><i>Ein Modell aus 20&nbsp;Millionen Daten</i>.</a> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a></i>, 18. Oktober 2004</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Claudia Fuchs: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-suedliche-fluegel-vom-charlottenburger-tor-ist-saniert---bis-jahresende-soll-alles-fertig-sein-die-vase-kam-scheibchenweise,10810590,10406566.html"><i>Die Vase kam scheibchenweise / Der südliche Flügel vom Charlottenburger Tor ist saniert / Bis Jahresende soll alles fertig sein</i>.</a> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a></i>, 27. Juli 2006</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20070226.1125.73460.html"><i>Charlottenburger Tor ist fertig</i>.</a> Pressemitteilung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf, 26. Februar 2007</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20070109.1015.70850.html"><i>Vertragsunterzeichnung zur Wiederherstellung der historischen Kandelaber auf der Charlottenburger Brücke</i>.</a> Pressemitteilung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, 11. Januar 2007</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://bronzegiesserei-herweg.de/portfolio/kandelaber-am-charlottenburger-tor-drachenrelief/"><i>Rekonstruktion des Drachenreliefs</i>.</a> bronzegiesserei.net</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Brigitte Schmiemann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20061201021303/https://www.morgenpost.de/content/2006/10/27/bezirke/862182.html"><i>Die Hüllen fallen noch dieses Jahr / Charlottenburger Tor: Freundeskreis will Kellerräume für Ausstellung nutzen</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 1. Dezember 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="Berliner_Morgenpost" title="Berliner Morgenpost">Berliner Morgenpost</a></i>, 27. Oktober 2006</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Birgitt Eltzel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.berliner-zeitung.de/archiv/kleine-verzoegerungen-bei-den-sanierungsarbeiten-charlottenburger-tor-laesst-bald-die-huellen-fallen,10810590,10447452.html"><i>Charlottenburger Tor läßt bald die Hüllen fallen / Kleine Verzögerungen bei den Sanierungsarbeiten</i>.</a> In: <i><a href="Berliner_Zeitung" title="Berliner Zeitung">Berliner Zeitung</a></i>, 11. Januar 2007</span>
</li>
</ol>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}


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<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf">Brücken über den <a href="Landwehrkanal" title="Landwehrkanal">Landwehrkanal</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p>(stromabwärts; die <i>kursiv geschriebenen Namen</i> sind Brücken, die <i>nicht</i> mehr existieren)<br>
<a href="Obere_Freiarchenbr%C3%BCcke" title="Obere Freiarchenbrücke">Obere Freiarchenbrücke</a>&nbsp;|
<a href="Schlesische_Br%C3%BCcke" title="Schlesische Brücke">Schlesische Brücke</a>&nbsp;|
Ernst-Heilmann-Steg&nbsp;|
<a href="Treptower_Br%C3%BCcke_(Landwehrkanal)" title="Treptower Brücke (Landwehrkanal)">Treptower Brücke</a>&nbsp;|
Görlitzer Brücke&nbsp;|
<i><a href="Wiener_Br%C3%BCcke_(Berlin)" title="Wiener Brücke (Berlin)">Wiener Brücke</a></i>&nbsp;|
<a href="Thielenbr%C3%BCcke" title="Thielenbrücke">Thielenbrücke</a>&nbsp;|
Hobrechtbrücke&nbsp;|
Kottbusser Brücke&nbsp;|
<a href="Admiralbr%C3%BCcke" title="Admiralbrücke">Admiralbrücke</a>&nbsp;|
<a href="Baerwaldbr%C3%BCcke" title="Baerwaldbrücke">Baerwaldbrücke</a>&nbsp;|
Waterloobrücke&nbsp;|
Zossener Brücke&nbsp;|
<a href="Hallesche-Tor-Br%C3%BCcke" title="Hallesche-Tor-Brücke">Hallesche-Tor-Brücke</a> (eh. Belle-Alliance-Brücke)&nbsp;|
<a href="Mehringbr%C3%BCcke" class="mw-redirect" title="Mehringbrücke">Mehringbrücke</a>&nbsp;|
<a href="Gro%C3%9Fbeerenbr%C3%BCcke" class="mw-redirect" title="Großbeerenbrücke">Großbeerenbrücke</a>&nbsp;|
Hochbahnübergang&nbsp;|
<a href="M%C3%B6ckernbr%C3%BCcke" title="Möckernbrücke">Möckernbrücke</a>&nbsp;|
<a href="Anhalter_Steg" title="Anhalter Steg">Anhalter Steg</a>&nbsp;|
Hochbahnbrücke U1/U3&nbsp;|
Schöneberger Brücke&nbsp;|
<a href="K%C3%B6thener_Br%C3%BCcke" title="Köthener Brücke">Köthener Brücke</a>&nbsp;|
Hochbahnbrücke U2&nbsp;|
George-C.-Marshallbrücke&nbsp;|
<a href="Potsdamer_Br%C3%BCcke" title="Potsdamer Brücke">Potsdamer Brücke</a> (eh. Victoriabrücke)&nbsp;|
Bendlerbrücke (eh. Von-der Heydt-Brücke)&nbsp;|
<a href="Hiroshimasteg" title="Hiroshimasteg">Hiroshimasteg</a>&nbsp;|
<a href="Herkulesbr%C3%BCcke" title="Herkulesbrücke">Herkulesbrücke</a>&nbsp;|
<a href="Corneliusbr%C3%BCcke_(Berlin)" title="Corneliusbrücke (Berlin)">Corneliusbrücke</a>&nbsp;|
<a href="Lichtensteinbr%C3%BCcke" title="Lichtensteinbrücke">Lichtensteinbrücke</a>&nbsp;|
<a href="Rosa-Luxemburg-Steg" class="mw-redirect" title="Rosa-Luxemburg-Steg">Rosa-Luxemburg-Steg</a>&nbsp;|
Untere Freiarchenbrücke&nbsp;|
Südliche Fußgängerbrücke (Schleusenbrücke)&nbsp;|
Eisenbahnbrücke an der Unterschleuse&nbsp;|
Fußgängerbrücke Unterschleuse&nbsp;|
<a href="Charlottenburger_Br%C3%BCcke" class="mw-redirect" title="Charlottenburger Brücke">Charlottenburger Brücke</a>&nbsp;|
Marchbrücke&nbsp;|
<a href="Dovebr%C3%BCcke" title="Dovebrücke">Dovebrücke</a>
</p>
</div></div>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">52.513333333333</span><span class="longitude">13.331388888889</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:52.513333333333,13.331388888889"><span title="Breitengrad">52°&nbsp;30′&nbsp;48″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">13°&nbsp;19′&nbsp;53″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>

<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-g" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4805894-4">4805894-4</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/247408685/">247408685</a></span> </div>
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